Das Schlittschuhlaufen gibt es schon lange. Jedoch unterschieden sich sowohl die Ausführung als auch das Material noch deutlich von dem, was wir heute kennen.
Früher bestanden die Kufen der Schlittschuhe aus Tierknochen. Dadurch hatten die Schlittschuhe keine scharfen Kanten und man musste Stöcke benutzen, um schneller voranzukommen.
Um das 15. Jahrhundert herum wurden dann durch Zufall von einem Tischlerlehrling die Schlittschuhe von heute erfunden. Die Kufen bekamen scharfe Kanten und nun konnte man sich schneller bewegen. Zusätzlich fielen Richtungsänderungen nun leichter, man war deutlich wendiger als zuvor.
1742 wurde dann in Edinburgh, der Hauptstadt von Schottland, der erste Eiskunstlaufclub gegründet. Das Schlittschuhlaufen teilte sich jetzt in zwei verschiedene Disziplinen, Eiskunstlaufen und Eisschnelllaufen.
In Deutschland wurde 1861 in Frankfurt der erste Eislaufclub gegründet und 1888 der erste Eislaufverband. Wichtig für das Eislaufen in Deutschland war der Berliner Sportpalast. Hierbei handelte es sich um eine Eisfläche von 60x40m, durch die das Interesse am Schlittschuhlaufen bei den Menschen besonders geweckt wurde. Eislaufen wurde zu einer beliebten Sportart. Und das ist es auch heute noch. Es wird viel Eishockey gespielt und Eisschnelllauf betrieben. Doch auch das Eiskunstlaufen ist beliebt. Und auch als Freizeitbeschäftigung ist das Schlittschuhlaufen heute weit verbreitet.
Und falls ihr auch gerne Schlittschuhlaufen wollt, sind hier zwei Möglichkeiten für euch.
Eis Arena Hamburg:
Adresse: Holstenwall 30, 20355 Hamburg
Preise (für 2,5 Std.): Erwachsene: 13€, Kinder: 11 €; Schlittschuhe leihen: 9€
Euro Eisbahn Stellingen:
Adresse: Hagenbeckstraße 124, 22527 Hamburg
Preise: Erwachsene: 5,00 €, Kinder (bis 15 Jahre): 2,50 €; Schlittschuhe leihen: 5,50€
Besonders an der Eisbahn Stellingen ist, dass sie mit Zelt-Überdachung ausgestattet ist. Zudem trainiert und spielt die Eishockeymannschaft des HSV dort, falls man also mal nicht selber fahren möchte, kann man auch bei den Spielen zugucken. Außerdem kann man sich nach dem Eislaufen am Kiosk stärken.
Autorin: Merle Rathje und kerrin Roscher
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